Tempio della noce
Der große Tempel aus archaischer Zeit stammt aus dem VI.-V. Jahrh. v. Chr. .
Er wurde so genannt
aufgrund einer Zelle, die sich im Mittelpunkt des Tempels befand und ausschließlich
am Tag der
Wintersonnenwende durch Sonnenstrahlen beleuchtet wurde.
Am gleichen Ort fanden Archeologen eine römische Villa und eine Ansiedlung von Holzhütten aus
der Eisenzeit. Man kann heute im Inneren der Hütten noch die Feuerstellen sehen.
Neben den Kindergräbern wurde ein sehr großes Grab freigelegt, was wahrscheinlich einer Prinzessin gehörte.
Dafür sprechen die dort gefundenen Keramikgegenständen sowie Schmuckstücke aus Gold, Silber,
Bernstein und Glas.
Templi e Foro
Der Tempel der Acropolis, ein riesiger Bau , der wahrscheinlich Giunone Regina gewidmet ist,
mit zahlreichen Funden und Zeugnissen 600 Jahre alter Geschichte ab dem VI. Jahrhundert v.Chr..
Oratorio cristiano ipogeo
Eine antike heidnische Wallfahrtskirche, die wahrscheinlich aus dem II. Jahr. v. Chr stammt und
im XII. Jahrh in ein christliches Oratorium umgewandelt wurde. Beeindruckend sind die noch
gut erhaltenen Fresken, die Maria mit dem Kind, Christus, Agnus Dei, zwei Diakone
und zwei Reiter darstellen.
Arco della porta e palazzo Sforza Cesarini
Der Eingangsbogen "Arco della porta" wurde im XII. Jahrh erbaut. Durch den Bogen gehend
erreicht man die Gärten des antiken Palastes Sforza Cesarini.
Dieser wurde im XV. Jahrh. von
der Adelsfamilie Colonna erbaut, als diese Lehnsherren in Ardea wurden.
Infolge der Bombenangriffe im 2. Weltkrieg ist von dem Palast nur noch
ein Stockwerk übriggeblieben.
Torre di San Lorenzo
Um das Jahr 1560 war die Gefahr der Plünderung durch Türken entlang der thyrrenischen Küste
an der Tagesordnung. Deshalb errichtete man überall Türme zur besseren Sichtung und Verteidigung. Der Turm von San Lorenzo, der von der Familie Caffarelli erbaut wurde (scheinbar
auf Zeichnung von Michelangelo Buonarroti) ragt wunderschön in den Himmel umgeben von
einer reichhaltigen Mittelmeervegetation. Er ist 30 m hoch und selbst von den türkischen Korsaren
als der schönste aller Türme der Küste geschätzt und deshalb
auch "La Pomposa" genannt.
Porto dell'Incastro
Der Hafen "Porto dell'Incastro" ist Gegenstand der jüngsten archeologischen Ausgrabungen.
Größere Mauerreste sind an der Mündung des Kanals "Incastro" sichtbar. Sie zeugen von einem
bemerkenswerten Handelsverkehr in der damaligen Zeit.